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Mac OSX: Beachball beim Login – keine Anmeldung mehr möglich

Ich habe meinen iMac (Retina 5K, 27”, ultimo 2014) nun endlich auch auf El Capitan hoch gebracht. Ich hatte lange gezögert, weil alte, geliebte Software dann nicht mehr laufen wird. Aber, um mit dem Fortschritt zu gehen habe ich mich schweren Herzens entschlossen.

Das Update lief gut und es war auch alles soweit da. Der Start dauert nun etwas länger als vorher, aber was soll’s. Beim Drucken unter AdobeAcrobat konnte ich die Optionen für den Druck (Aktuelle Ansicht, Aktuelle Seite und Seiten) nicht mehr anwählen.

Tante Guugel wußte auch keinen Rat und dann dachte ich mir, vielleicht kann ich das ja mit dem drüberbügeln des ComboUpdates wieder heilen. Also das ComboUpdate 10.11.6 von El Capitan aufgespielt. Nach ca. 1 Stunde war es dann soweit: der iMac startete neu und – machte erst einmal ein laaaanges Systemupdate.

Also gut, do not touch dachte ich mir und ließ ihn laufen. Nach 2 Stunden wurde es mir dann zu lange und ich zog den Stecker bzw. schaltete den iMac über den Einschaltknopf aus und wieder an.

Der Anmeldebildschirm erschien und ich wähle meinen Benutzernamen und tippte artig auch mein Passwort ein. Dann kam das sich drehende Rädchen und nach einer Weile der drehende Beachball. Kein Fortschritt! Ich wartete die ganze Nacht doch auch am nächsten Morgen war keine Änderung feststellbar.

Also wieder einen erzwungenen Neustart gemacht und nach mehrern vergeblichen Log-in-Versuchen habe ich mich dann mit dem Admin-Konto angemeldet. Dies funktionierte auf Anhieb. AHA! Also ist irgendwas mit den Benutzerrechten geschehen war meine Vermutung.

Also wieder Tante Guugel konsultiert und die angebotenen Lösungen durchgespielt.

  • Benutzerrechte reparieren mit dem Festplattendienstprogramm
  • Start im Single-Modus
  • Start von Recovery-Partition und Reparatur der Rechte
  • SMC-Reset
  • PRAM-Reset
  • Umbenennen des Benutzers

Alles ohne Erfolg! Die Erfolgversprechendste in meinen Augen war, einen neuen Benutzer anlegen und den Inhalt des gesperrten Benutzers einfach in den neuen Benutzerordner zu kopieren. Also frisch ans Werk und mit dem Terminal (wegen der Geschwindigkeit) die Daten kopiert. Das Kopieren dauerte aber dennoch sehr lange, weil ja die Festplatte von einem Bereich auf einen anderen Bereich derselben Platte kopieren mußte. Nach ca. 10 Stunden des kopierens bemerkte ich dann, daß ich gar nicht alle Daten kopieren konnte, weil mein Festplattenplatz zur Neige ging.

Also wieder von Vorne und diesmal habe ich Arrsync verwendet und den Musik-, Filme- und Foto-Ordner ausgespart. Ein Login in den neuen Benutzer gelang schließlich auch – jedenfalls genau 1 mal! NAch einem Neustart zeigten sich aber die selben Probleme! 😡

Also ging ich ersteinmal schlafen und grübelte, wie ich die Daten sichern und in einen neuen Benutzer überführen könnte.

Am nächsten Tag fragte ich nochmals Tante Guugel und stieß auf eine sehr gute Seite, in der genau mein Problem UND die Lösung beschrieben wurde.

Ich löschte dann nach dieser Anleitung den befallenen Benutzer ABER OHNE den Benutzerordner zu löschen.

Danach den (nicht gelöschten) Benutzerordner wieder umbenannt und einen Neuen Benutzer mit dem alten, bekannten Namen angelegt. Dabei die Frage „Bestehenden Ordner verwenden“ ausgewählt.

Nach einem Neustart war ich gespannt – Der iMac startete und ich konnte mich wieder einwandfrei in mein Benutzerkonto einloggen.  😀

Vielen Dank, Harald Schneider. (www.marketmix.com)

PS: Ach ja, mein Druckerproblem besteht aber immer noch  😥  vielleicht hat ja jemand hierzu eine Lösung?

Spotlight indiziert externe Festplatte nicht

Ich hatte mir eine schöne neue 4TB Festplatte zugelegt. Diese sollte meine bisherige 2TB Festplatte, die an einem MacMini Server hängt, ersetzen. Also frisch ans Werk und die Festplatte geklont.

Nach erfolgter Arbeit, die neue Festplatte an den Server gehängt und alles war gut. Na ja, jedenfalls solange, bis ich ein Dokument suchte und das Suchfenster von Spotlight leer blieb. Eigenartig, dachte ich noch, aber kein Problem, dann muß man halt das Spotlight-Index neu aufbauen. Das geht am schnellsten mit dem Terminal:

sudo mdutil -i on /

schaltet die Indexierung ein und

sudo mdutil -i off /

schaltet sie wieder ab.

Aber was mußten meine müden Augen da sehen? Da stand: “Error: Unknown Indexing State”. Ich konnte die Anweisungen immer wieder im Terminal eingeben, aber der Fehler blieb. auch ein

sudo mdutil -E /Volumes/*****

wollte nicht helfen. Dann habe ich auf dem Volume den versteckten Ordner ./Spotlight mit dem Befehl

sudo rm -rf /.Spotlight-V100

gelöscht. Aber auch das brachte die Indexierung nicht zurück. Dann habe ich das Laufwerk ausgeworfen und wieder neu angesteckt und – tatah – die Indexierung läuft.

Also ist die Vorgehensweise folgende:

  1. mit sudo rm -rf /.Spotlight-V100 den Ordner “.Spotlight-V100” löschen
  2. externe Festplatte auswerfen
  3. Platte wieder anstecken/einschalten
  4. ggf. mit sudo mdutil -E /Volumes/***** die Indexierung auf dem externen Laufwerk explizit einschalten. Dieser letzte Schritt ist evtl. nicht unbedingt nötig.

Fatal error: Call to undefined function wp() in /…./wp-blog-header.php on line 16

Als ich kürzlich meine WordPress-Plugins aktualisierte, konnte ich nicht mehr auf die Seite zugreifen. Im Browserfenster war die Meldung: “Fatal error: Call to undefined function wp() in /…. /wp-blog-header.php on line 16” zu lesen.

Tja, was ist da passiert? 😯  Ich verutete, daß ein oder beide der aktualisierten Plugins offenbar diesen Fehler verursachte. Also mit FTP auf den Server und die beiden Plugins deaktiviert (umbenannt). Aber – keine Lösung! 😕

Also, per FTP den ganzen Plugin-Ordner umbenannt um alle Plugins zu deaktivieren. Jedoch auch das brachte keine Lösung. 😥

Also nach der “Funcion wp()” geforscht, aber Dr. Google brachte keine Erkenntnis. In der wp-blog-header.php stand auch fast nix drin.

<?php
/**
* Loads the WordPress environment and template.
*
* @package WordPress
*/

if ( !isset($wp_did_header) ) {

$wp_did_header = true;

// Load the WordPress library.
require_once( dirname(__FILE__) . ‘/wp-load.php’ );

// Set up the WordPress query.
wp();

// Load the theme template.
require_once( ABSPATH . WPINC . ‘/template-loader.php’ );

}

Das Löschen des Eintrags “wp();” in Zeile 16 führte nur zu einen anderen Fehler.

Die von Dr. Google mehrheitlich gezeigten Lösungen führten um eine manuelle Neuinstallation von WordPress nicht herum. Das war mir schlicht zu aufwendig! Ich schaute mir im Hauptverzeichnis noch ein wenig um und sah, daß die wp-config.php das heutige Datum und die Uhrzeit der Plugin-Installation zeigte.

Ich öffnete die wp-config.php mit einem Texteditor – und siehe da – sie war weitgehend leer!!! 😡

Also holte ich mir die alte wp-config.php aus einem Backup und speicherte sie auf dem Server ab.

Tata! Meine Heimseite war wieder erreichbar, so als wäre nix passiert! Die Frage bleibt aber offen, warum bzw. wodurch die wp-config.php verändert/gelöscht wurde.

Vielleicht hilft ja dieser Tip dem einen oder anderen.

Mac OS Verbotsschild – Yosemite Mac startet nicht mehr

Ich  hatte an meinem MacBook pro unter Yosemite rumgespielt, weil die dort eingesetzte Batterie nach ca. 300 Ladezyklen ersetzt werden wollte. Ich konnte das nicht akzeptieren und so spielte ich mit dem NVRAM-Reset und SMC-Reset herum.

Dabei aktivierte ich auch versehentlich den Trim-Enabler für meine Crucial 1TB SSD. Das Aktivieren quittierte Trim-Enabler mit einem Hinweis, daß dies für die eingebaute Pladde nicht möglich sei. Ich meinte, den Trim-Enabler wieder deaktiviert zu haben und startete das MBP neu.

Doch zu meiner Verwunderung sah ich den Fortschrittsbalken vom Boot-Schirm bis zur Hälfte vorwärtsbewegen bis dann das Verbotsschild kam!  🙄

Ich startete das MBP mehrmals mit sämtlichen Tastenkombinationen, aber weder der sichere Systemstart funktionierte, noch der Single-User Mode. Einzig und allein kam ich aber in den Recovery-Mode. Starten mit der “Verbose”-Option brachte die Fehlermeldung: “waiting for root device”.  😥

Also ist irgendwas mit der Festpladde – so meine Vermutung; aber der Recovery-Modus geht! Kann also nicht an der Hardware liegen (wie mir Dr. Google weiß machen wollte). Ich war drauf und dran, das System neu drüber zu installieren, traute mich aber nicht, weil ich kein Backup hatte und wichtige (ungesicherte) Daten noch drauf waren. Target-Modus war auch keine Alternative, weil mir mein Konverter von Thunderbolt auf Firewire gerade nicht zur Hand war.

Also nochmal nachdenken; was habe ich gemacht? 🙄  Dann kam ich auf die Spur vom Trim-Enabler.  💡  Eine kurze Suche bei Dr. Google brachte auch schon mehrere Treffer für das selbe Symptom.

Hier gibt es Abhilfe:
Dank diesem tollen Artikel konnte ich mein MBP wieder zum booten bewegen.

iMac 2014 – Windows 7 schwarzer Bildschirm fehlende USB 3 Treiber

Mac Bootcamp – bei Windows Start schwarzer Bildschirm am iMac

Ich hatte das Problem, daß meine Installation von Windows Ultimate 64Bit auf einen iMac Late 2014 bei einem nativen Start der Monitor schwarz blieb.

Mehrere Neustarts und Versuche im VGA Modus zu starten blieben ohne Erfolg. Also, dachte ich, versuchen wir halt von der Windows Installations CD zu starten. Das gelang schließlich auch, aber nach dem Begrüßungsbildschirm war schluß!

Windows erkannte die USB-Tastatur und USB-Maus nicht! Das Problem sind die fehlenden USB 3 Treiber, die Windows 7 noch nicht mit an Bord hat.

Also Dr. Google befragt und der sagt, daß man einen USB-Stock machen kann, in dessen Abbild dann die fehlenden Treiber eingebunden werden können. Es gibt da verschiedene Anleitungen im Netz. Doch in meinem Fall führte folgende Vorgehensweise zum Ziel.

Von Intel gibt es das “Windows 7 * USB 3.0-Creator-Utility” und das “DISM Graphical User Interface (GUI) Tool“. Letzteres hat mir letztendlich den Erfolg gebracht. In dem ZIP-Paket ist eine recht ausführliche Anleitung im PDF-Format enthalten. Ich habe mich dabei an das grafische Verfahren mit dem DISM-Tool gehalten. Mit dem Utility kann man dann die fehlenden Treiber aus dem Bootcamp-Image in ein Windows 7 Image einspielen. Ich habe einfach alle Bootcamp-Treiber eingespielt.

Nach dem Starten vom USB-Stock konnte dann die Installation mit Einsatz der Maus zu Ende gebracht werden. Beim ersten Start von der Festplatte kommt die nächste Überraschung: nach der bunten Windows Animation sehe ich nur einen schwarzen Bildschirm!

Was soll das?

Um dieses Problem zu beheben habe ich mithilfe der Windows 7 DVD die Kommandozentrale gestartet und folgende Datei entfernt: c:\windows\system32\drivers\atikmdag.sys.

Sobald das geschehen war startete Windows normal ohne hochauflösende Grafik. Danach kann der richtige Grafiktreiber wieder installiert werden. Nach einem neuerlichen Restart arbeitet Windows 7 wieder wie gewohnt :).

CD von externem Laufwerk am iMac auswerfen

Die aktuellen Macs haben kein eingebautes CD-Laufwerk mehr  😡  deshalb habe ich mir ein externes DVD-Laufwerk angeschafft.

Dieses Teil besitzt eine Schublade mit einem Auswurfknopf. Dieser funktioniert aber nicht. Die CD über den Finder per ziehen in den Papierkorb auszuwerfen geht, aber wenn keine CD im Laufwerk ist, was dann.

Es gibt eine kleine Menü-Erweiterung, die man über /System/Library/CoreServices/Menu Extras/ erreicht

Wenn man nun einen Doppelklick auf Eject.menu macht, hat man in der Menüleiste oben eine nettes kleines Auswurfsymbol, das die Schublade auch öffnet, wenn keine CD eingelegt ist

Mein Xiaomi Mi Notebook Air 13,3 Hackintosh mit El Capitan

In diversen Foren ist von einem China-Rechner zu lesen, der fast so aussieht wie ein Macintosh. Dieses Notebook reizte mich und ich wollte unbedingt ausprobieren, ob dieser kleine Kerl auch unter MacOS X einsetzbar sein würde. Schließlich ist die “Hackintosh”-Szene voll von erfolgreich durchgeführten Modifikationen die einen Windows-PC zum Macintosh machen.

Xiaomi Mi Notebook Air 13,3

Also, bei Gearbest dieses Laptop für ca. 600,– europäische Währungseinheiten bestellt. Die Seite macht einen seriösen Eindruck und die Bezahlung per PayPal war auch ruck-zuck erledigt. Gearbest verspricht eine Geld-zurück-Garantie und mit PayPal sollte das auch klappen.

Nach ca. 5 Wochen erhielt ich eine Nachricht von DHL, es wäre ein Paket für mich mit einem Wert von 50 U$ hier; der Zoll glaubt aber, daß der Inhalt mehr wert hat, als angegeben. Ich solle daher doch meinen Zahlungsbeleg in Kopie an DHL übermitteln. Nachdem ich die geforderten Unterlagen eingereicht hatte, war nach einer weiteren Woche der Postbote mit einem überaschend kleinen Päckchen aus China an der Haustüre und ich tauschte das Päckchen gegen meine Unterschrift ein. Die Überraschung war groß, als nach dem Öffnen der Plastikverpackung ein Mobiltelefon zum Vorschein kam.

Das nicht bestellte Mobiltelefon

Das hatte ich nicht bestellt!!

Ich reklamierte sofort bei Gearbest die Falschlieferung. Die Reklamation verlief ohne Probleme und ich sandte das Mobiltelefon zurück. Nur ca. 3 Wochen später hielt ich mein bestelltes Notebook in den Händen. Ohne Belästigungen durch Zoll etc. Ich war positiv überrascht. Diesmal war auch der richtige Inhalt im Paket.

Nach dem Auspacken und Einschalten begrüßt mich ein Chinesisches Windows 10. Weil ich mich noch nicht mit dem Präparieren eines OS X Boot-Mediums für einen Hackintosh Beschäftigt habe, versuchte ich, dem chinesischen Windows 10 die deutsche Sprache beizubringen. Doch der Versuch scheiterte kläglich! Alle Lösungsvorschläge, die Dr. Gockel bereitstellte lieferten nicht das gewünschte Ergebnis.  😡  Ein Grund mehr, doch ein OS X Boot-Medium für den Laptop anzufertigen.

Installation von MacOS X 10.11 El Capitan auf Xiaomi Mi Notebook

Die erste Anlaufstelle im Netz ist wohl die Seite www.tonymacx86.com. Sie bietet eine Fülle an Informationen über Hackintosh-Rechner. Aber auch www.insanelymac.com ist eine sehr gute Seite, die auch speziell zum Xiaomi Air 13,3 gute Informationen bereitstellt. Mit www.hackintosh-forum.de gibt es auch eine deutschsprachige Hackintosh-Gemeinde, und auch hier das ofizielle Xiaomi Forum.

Meine Recherchen im Netz führten mich auf eine Seite von ZDnet, auf der in deutscher Sprache detailliert erklärt wird, wie so eine OS X-Installation auf einem Xiaomi Mi Notebook Air 12.5 erfolgt.

Oooch, das ist ja ein Kinderspiel! – Dachte ich und fing an einen USB-Stock zu präparieren. Das erstellen des Boot-Mediums mit El Capitan war noch das Einfachste. Im Artikel ist von einer Software namens Clover die Rede, mit deren Hilfe es gaaanz einfach sei, OS X auf den Rechner zu bringen. Also habe ich mir Clover beschafft und gemäß den Bildchen im ZDnet-Artikel die erforderlichen Einstellungen vorgenommen. Leider ist auf einem Bildchen nicht zu erkennen, welche(r) UEFI 64-Bit Treiber ausgewählt wurde. Auch sieht meine Version von Clover ein wenig anders aus, als in dem Beitrag. Nach ca. 3 Minuten waren die erforderlichen Dateien auf der EFI-Partition. Der USB-Stock wurde ins Notebook gesteckt und…… nichts passiert!  🙁  Eine Kontrolle des Stocks auf meinem iMac zeigt mir – keine Dateien auf der EFI-Partition!? 😯

💡 Ich Depp habe beim Erstellen der EFI-Partition nicht den USB-Stock ausgewählt, sondern einfach den Default-Eintrag gelassen. Habe nun auf meinem iMac auch eine (ungewollte/unnötige) EFI-Partition. 😕

Also das Ganze von vorne nocheinmal. Aber auch diesmal kein Erfolg 🙁  – Hackbook startet nicht. Vielleicht muß ich den Beitrag doch etwas gwissenhafter lesen? Aaahhh, da ist die Rede von Kernel-Erweiterungen, die auf die EFI-Partition des USB-Stocks, die nach der Installation von Clover automatisch gemounted ist (EFI), in das Verzeichnis EFI/CLOVER/kexts/Other kopiert werden wollen. So so; aha.  😐 Also mach ich das doch.

Einige der Verweise der angeführten Dateien führen ins Nirvana, aber Dr. Gockel findet die woanders. Nachdem ich mir die Dateien besorgt hatte und alle auf den Stock in die dafür vorgesehenen Verzeichnisse kopiert habe, wurde ein neuer Versuch gestartet. Doch auch hier wieder ein ernüchterndes Ergebnis; der Xiaomi will nicht vom Stock starten. Also Artikel nochmal intensiv gelesen; meinen Stock kontrolliert und – ahhh, Die Beschreibung im Artikel bezieht sich auf das 12,5er Modell und ich habe das 13,3er. Und die Beschreibung installiert Sierra und ich will den Capitan installieren!

Und was ist diese komische Config.plist? Die gibt es auch irgendwo “fertig” im Netz. Also diese Config.plist aus dem insanelymac.com Forum, das die ultimative Version bereitstellt, geladen und auf den Stock kopiert und wieder einen Startversuch unternommen. Das Ergebnis war wieder sehr ernüchternd! Irgendwo lese ich, die Config.plist soll man auch anpassen müssen. Und es gibt ein Werkzeug dafür mit Namen “Clover Configurator”. Also die Wiki für den Clover gelesen, mit dem Clover Configurator einige Einstellungen geändert, zurückgeändert, verworfen und neue Häckchen gemacht. Der Rechner startete, aber dann kam gleich die Meldung daß diese Harware nicht für dieses OS X geeignet sei. 😮

Oha! Wie kann ich nun den Bootvorgang fortsetzen? Die Lösung, die ich fand war ein Eintrag in den Startflags: -no_ compat_check muß als Startargument angegeben werden. Der ganze Bildschirm lief nun voller Meldungen. Ich freute mich schon, doch plötzlich stoppte der Startvorgang mit folgendem Inhalt:Irgenein Debugger sei nicht konfiguriert und der Startvorgang hängt. Die Suche im Netz brachte leider keine Lösung. So muß ich noch weitere Einstellungen an der Config.plist vornehmen und sehen, ob sich etwas tut. Ich tauschte auch fleißig die Dateien (hauptsächlich nur .kext Dateien) auf dem Stock gegen Versionen neueren Datums aus.

2 Tage später

Es hat sich was getan! Ich habe an der Config.plist rumgespielt und offenbar eine Einstellung gefunden, die mich bis zum Installationsmenü bringt. Hier meine Einstellungen:Ich habe hier meine ganzen ACPI Patches eingetragen; keine Ahnung ob das was bringt.Erst nach ankreuzen von kext-dev-mode=1 wurde der Startvorgang bis zur grafischen Oberfläche fortgeführt.

Startvorgang bis zur grafischen Oberfläche

Als erstes ist zwingend eine externe Maus anzuschließen, weil das Trackpad noch nicht funktioniert; das ist das kleinere Übel. Nach dem Auswählen der Sprache gehe ich ins Festplattendienstprogramm, um meine Festplatte platt zu machen und um die Installation vorzubereiten.

😀 TaTaaaa, gewonnen! – Doch was ist das??? Das Festplattendienstprogramm zeigt mir die interne SSD nicht an!  😥 Dr. Gockel sagt, daß ich einen entsprechenden Treiber für meine SSD brauche. Die sei nämlich blaublütig aus dem Geschlecht NVME. Hier versagt der normale SATA-Treiber nämlich.

Ich habe hier www.macvidcards.com einen Treiber gefunden, der aber offenbar nicht mehr aktuell ist und auch nicht mehr aktualisiert wird. Jedenfalls produzierte dieser Treiber einen Systemabsturz. Ich las auch von Patches und Injects (Injektionen??), die an diversen Dateien durchzuführen seien. Alles böhmische Dörfer, die für mich eigentlich nicht zu verstehen waren/sind. Einer der großen Koriphäen in der Hacker-Scene scheint “RehabMan” zu sein. Auf einem seiner Beiträge wird da vom Erstellen eigener .kext Treibern erzählt.

Nun gut, offenbar ist jede NVME-Platte eine Diva und besitzt eine eigene Adresse, unter der sie angesprochen werden will. Um an die benötigte Adresse heranzukommen, kann man dies unter Windows im Gerätemanager abfragen. Ok, Windows ist ja noch drauf, also schnell mal nachsehen – oh, ist ja die chinesische Variante 😉 Aber mein chinesisch wird ja immer besser und nach einigen Versuchen habe ich die benötigte Info. Hier auf www.hackintosh-forum.de finde ich eine detailliertere Anleitung in verständlicher Sprache, an die ich mich gehalten habe.

Also habe ich mir das Programm “MaciASL” besorgt die eine .aml Datei mit meinem ACPI Pfad generiert. Die Datei wurde als NVMe-SSD-Pcc.aml auf den Stock im Verzeichnis /EFI/CLOVER/ACPI/patched abgelegt.

Daraufhin erfolgte wieder ein Versuch, die SSD mit dem Festplattendienstprogramm gefügig zu machen; doch vergebens. Ich legte mich daraufhin ersteinmal schlafen. 😕

Neuer Versuch

Ich nehme mir die Kiste nochmal vor und starte mit dem Boot-Stock vom Vortag – und auf einmal wird die SSD vom Festplattendienstprogramm erkannt!

Unglaublich! Ich weiß nicht warum, weil ich nix anderes gemacht habe, als am Vortag auch. Vielleicht hätte ich einfach nur noch einmal neu starten sollen, dann hätte ich das selbe Erfolgserlebnis schon gestern gehabt. Aber was solls, schließlich kann ich jetzt endlich El Capitan auf die Festplatte bringen.

Ich lösche also die ganze Festplatte und partitioniere sie für die Verwendung unter Mac OS X. Ich erstelle nur eine Partition. Festplattendienstprogramm wird verlassen und ich starte die Installation.

Nun behauptet das Installationsprogramm doch tatsächlich, daß der Capitan schon installiert sei – einfach unglaublich! 😡

Im Netz finde ich nichts hilfreiches, außer das Datum des Rechners per Terminal auf einen Zeitpunkt kurz nach der Veröffentlichung von El Capitan zu setzen. Aber auch diese Maßnahme führt nicht zum Erfolg.

Vielleicht liegt es ja am Capitan? Ich bereite einen Boot-Stock mit Sierra vor – kein Erfolg 🙁 . Ich bereite einen Boot-Stock mit Yosemite vor – immer das selbe Ergebnis 😥 . Das kann doch nicht sein!?

 💡 Irgendwann komme ich auf die Idee, ob das vielleicht mit der CPU zusammenhängt und spiele im Clover Configurator im Reiter “Kernel and Kext Patches” an der CPUID. Ich stelle einmal den Skylake als Prozessor ein und siehe da, ich komme einen Schritt weiter.

Super denke ich, aber schon kommt die nächste Meldung, daß der Capitan nicht verifiziert werden kann. 😡

In diesem Fall kommt wieder das Systemdatum ins Spiel. Die Netzgemeinde (wie z. B. hier beschrieben andysblog) sagt, daß das Systemdatum gleich oder größer sein muß als das Dateidatum des Installers. Ahhh, das Systemdatum hatte ich ja noch auf irgendwas 2015 eingestellt und der Installer auf meinem Stock hat ein Datum von 2017. Also wieder im Terminal das Datum aktualisiert und – siehe da, die Installation läuft durch.

Puuhhh!

Nach erfolgter Installation und Neustart ist noch der Clover Bootlader vom Stock aktiv. D. h., er wird vom USB-Stock aus gestartet, aber danach kann ich die Festplatte als weiteres Startmedium wählen.

Nach dem Start von SSD begrüßt mich mein Xiaomi Air mit einem frisch installierten El Capitan. 😎

Clover auf SSD installieren

Ist die Installation abgeschlossen, geht es ans Feintuning. Zunächst muss Clover auf die SSD installiert werden, sodass man sich den Umweg über den USB-Stock sparen kann. Anschließend kopiert man das EFI-Verzeichnis des USB-Stocks auf die EFI-Partition der SSD. Diese ist nach der Installation von Clover noch gemounted. Falls nicht, hilft der Clover Configurator, mit der man die EFI-Partition ins System einbinden kann. Anschließend führt man einen Neustart durch und zieht den USB-Stick aus dem Port, sodass der Startvorgang von SSD erfolgt.

Ich bin erstaunt, daß die Batterieanzeige funktioniert, das Trackpad ist soweit auch in Ordnung, auch wenn die Spezialfunktionen wie die 2-Tastenfunktion nicht unterstützt werden. Ich arbeite sowieso lieber mit einem Logitech Trackball. Die Kamera funktioniert gut, das wurde mit PhotoBooth getestet.

WLAN funktioniert (noch) nicht. Ich überlege mir, ob ich mir einfach einen WLAN-Stecker für ca. 10 Euro zulegen soll, oder ob ich mich an die Innereien des Xiaomi wage und wie im Netz diskutiert wird, eine WLAN-Karte einbauen soll.

Audio funktioniert ebenfalls noch nicht, obwohl ich die VodooHDA.kext mittels Kexthelper installiert habe. Audio wäre schon gut, wenn das noch funktioniert, damit ich wenigstens Skype nutzen kann.

Bluetooth habe ich noch nicht gestestet, weil ich es auf dem Notebook praktisch nie verwende.

Die NVIDIA Grafik scheint wohl unter OS X nie zum laufen zu bewegen sein; aber mir reicht die Intel-Grafik.

Fazit

Für mich als Neuling auf dem Gebiet des Hackintosh war es eine Erfahrung und Herausforderung. Hartnäckigkeit und ein wenig Glück haben mich letztendlich zum Ziel gebracht.

Die Installation von macOS 10.11 El Capitan auf dem Xiaomi Mi Notebook Air 13,3 funktioniert. Funktionen wie WLAN und Trackpad stehen nicht oder nur rudimentär zur Verfügung. Man muss also einen USB-WLAN-Stock verwenden und eine Maus anschließen, um mit dem Xiaomi-Notebook unter MacOS halbwegs sinnvoll arbeiten zu können. Ich überlege mir auch eine Parallelinstallation mit einem Windows. Mal sehen, was ich noch entdecken werde.

Wer sein Xiaomi Air 13,3 ebenfalls zum Hackintosh machen will, dem stelle ich hier meinen EFI-Ordner zum laden zur Verfügung.

MacBook Pro Retina 2015 SSD tauschen

Mein altgedientes MacBook Pro 15 Zoll von 2010 fing an rumzuzicken. Dies äußerte sich dadurch, daß der Bildschirm schwarz wurde und/oder das MacBook Pro komplett den Dienst verweigerte, sodaß nur noch ein Neustart half. Die Recherche im Weltnetz ergab, daß dies ein altbekannter Fehler des Grafikchips bei dieser Serie ist.

In der e-Bucht fand ich Angebote über eine Reparatur und Autausch des Grafikchips. Der Preis hierfür schien angemessen, also investierte ich die ca. 100 europäische Währungseinheiten. Leider kam das MacBook Pro nicht wie erwartet repariert zurück. Eine Reklamation und abermals versuchte Reparatur verlief identisch mit dem Ergebnis, daß das MacBook Pro nun etliche Kratzer und Flecken mehr aufwies. Offenbar beschränken sich derartige Angebote nur auf das Nachlöten des Grafikchips und nicht auf den Austausch, den ich aber explizit forderte!

Nun gut, jedenfalls hatte ich vermehrt Probleme mit meinem MacBook Pro. Es mußte ein Nachfolger her (obwohl ich nach wie vor mit der Rechenleistung und auch sonst sehr zufrieden bin/war). Den letzten Impuls gab dann doch eine Veranstaltung, in der ich an einem eine ganzen Tag Keynote Präsentationen zeigte, und das MacBook Pro ständig durch Abstürze glänzte.

Die Wahl fiel auf das Nachfolgemodell von 2015 mit Retina Display. Dies deshalb, weil mir die ganz neuen Modelle mit “Streichel-Streifen” (Touchbar) einfach nicht gefallen und außerdem viel zu teuer sind. Mein ausgewähltes Modell wird mit 16GB RAM und 256 GB SSD für ca. 1900 europäische Währungseinheiten angeboten. Die Kapazität der SSD war mir von Anfang an zu klein; schließlich bin ich 1TB bei meinem aktuellen Modell gewohnt. Eine diesbezügliche Nachfrage nach einer größeren SSD wurde negativ beschieden; Modelle mit größerer SSD waren beim Händler schlicht nicht verfügbar. Na gut, dann eben dieses Modell und der Hoffnung auf Erweiterbarkeit.

Das neue MacBook

Das neue MacBook Pro Retina wurde bestellt und ich nutzte die Wartezeit mit Recherchen, welche SSD ich denn verwenden soll/kann. Der Schreck war groß, als ich realisierte, daß mein Obsthändler in diesen Modellen keine Standard-SSDs verbaute, sondern SSDs mit Apple eigenen Steckkontakten! Bravo Apple; so vergrault man sich treue Kunden. Mein nächster Rechner wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Hackintosh werden.

Aber zurück zu meinem Problem; Es blieb mir nur die Wahl zwischen einem original Apple Produkt zu utopischen Preisen jenseits der 1k€ oder einer SSD von OWC zu ebenfalls stattlichen Preisen.
Im Weltnetz ist aber in diversen Foren von einer sehr hohen Wärmeentwicklung der OWC-Produkte zu lesen und deshalb wird von deren Einsatz im MacBook Pro Retina abgeraten.

Es gibt aber noch eine andere Seite im Netz (http://macandegg.de/upkeep/macbook-pro-retina-aufruesten-ssd-tauschen-und-speicher-erweitern), die von einer Lösung mit einem Adapter berichtet. Die Anleitung ist sehr gut und diese Seite machte mir Mut, die Umrüstung auch zu versuchen.

Es kam für mich nur die HyperX Predator mit 960 GB in Frage, weil ich unbedingt ca. 1 TB Speicher wollte (und auch brauche). Ich hatte also mein neues MacBook da, aber ich brauchte noch einen Adapter. Dieser kam von Sintech dauerte etwas länger, bis er geliefert wurde. Ein vergleichbarer Adapter von einem französischen Anbieter auf Amazon war nicht lieferbar. Aber, ich war sowieso 2 Wochen unterwegs und bei meiner Rückkehr war der Adapter auch schon im Briefkasten. Es dauerte eeitere 2 Tage von der Bestellung bis zur Lieferung der bestellten SSD.

Ich war recht verblüfft, als ich die winzigen Teile sah. All dies soll in das MacBook passen?
Das Öffnen des MacBook Pro Retina geht mit der Anleitung recht einfach, wenn man den notwendigen Pentalobe Schraubendreher hat.

Optisch sieht alles so aus, als ob das auch zusammenpaßt. Und – oh Wunder – der Austausch war sehr einfach.Das Einrichten am Mac war anschließend auch kein Problem. Die Anleitung auf http://macandegg.de ist auch hier sehr ausführlich.

Nachtrag 1:

Die SSD hat nach ca. 2 Wochen den Dienst versagt! Sie wird zwar vom System erkannt, aber ich kann nicht darauf zugreifen oder Partitionieren oder Formatieren. Die SSD wurde deshalb wieder ausgebaut und reklamiert. Die Reklamation beim Anbieter (über Amazon) verlief unproblematisch. Die SSD wurde nicht getauscht, sondern ich bekam mein Geld wieder.

Also neue SSD kaufen. Diese war etwas teurer als die erste, aber was will man machen!? Ein Tag nach der Bestellung war auch schon der Briefträger mit dem ersehnten Päckchen da. Natürlich wurde die SSD sofort ausgepackt und eingebaut.

MacOS X  Sierra

Die Einrichtung per Festplattendienstprogramm war schnell erledigt. Eine 1:1 Kopie von meinem alten MacBook wurde verweigert. Mein Neuerwerb akzeptiert nur moderne Betriebssysteme. Installationen vor El Capitan (MacOS X 10.11) verweigert das neue MacBook Pro. Also wurde zuerst Mac OS Sierra (MacOS X 10.12) aufgespielt. Daten per Migrationsassistent vom alten MacBook Pro (Yosemite, MacOS X 10.10) übertragen und …. alles läuft. Na ja, bis auf einige inkompatible Programme. Wie sieht es mit Upgrades aus? Gefällt mir nicht, daß mein Obsthändler quasi nur noch Software von seinem Laden zulassen will. Ich hatte massive Einschränkungen, meine bestehenden Programme laufen zu lassen.

El Capitan

Also zurück zum alten (für mich neuen) El Capitan (MacOS X 10.11). Vielleicht ist der etwas freundlicher mit mir!?
Also, El Capitan installiert – klappte anstandslos. Dann gleich eine BootCamp Partition angelegt für Windows 7. Doch – Fehlanzeige; mein neues MacBook Pro will ein Windoof 8 oder höher. Also mit dem Festplattendienstprogramm eine extra Partition angelegt und einen Windows 7 USB-Boot-Stock erstellt. Jedoch egal was ich mache, der USB-Boot-Stock wird nicht als Startmedium erkannt. Bei einem “normalen” PC tut er aber wie gewünscht.

Windows7 & BootCamp

Recherchen bei Dr. Gockel ergeben, daß das Windows 7 wohl im EFI-Modus auf dem MacBook Pro installiert werden will. Es gibt auch diverse Anleitungen hierfür, aber ich entscheide mich für die erprobte Methode und installiere ein frisches Windows 10 über das BootCamp. Das hatte ich bei meiner 1. SSD auch schon gemacht, aber irgendwie hatte ich dann 2 oder 3 Windows Partitionen und konnte nicht mehr mit MacOS X starten.

Dieses mal lief die Sache besser und ich hatte eine BootCamp Partition mit Windows 10. Also wieder Daten per Migrationsassistent vom alten MacBook Pro (Yosemite) per FireWire und Target-Modus übertragen. Nach ca. 3-4 Stunden war alles kopiert und ich machte einen Neustart. Nach diversen Neuinstallationen und/oder Updates veralteter Software bemerkte ich, daß mein neues MacBook Pro kein Startmedium mehr findet. Auf dem Bildschirm war nur der blinkende Ordner mit Fragezeichen zu sehen.

PRAM & SMC Reset

Nach diversen vergeblichen Versuchen, mit den üblichen Tastenkombinationen beim Start das MacBook doch noch zum Leben zu erwecken schlugen alle fehl! Ich hatte wieder die selben Symptome wie bei meiner ersten SSD. Es kam ein Verdacht auf, daß evtl. die SSD nicht kompatibel war. Recherchen bei Dr. Gockel trugen nicht zu weiterer Erkenntnis bei. Starten mit El Capitan USB-Boot-Stock und anschließenden Reparaturversuchen per Festplattendienstprogramm schlugen fehl weil gar keine interne Festplatte mehr angezeigt wurde!

Target Modus

Aus reiner Verzweiflung startete ich mein MacBook im Target-Modus und startete auf einem anderen Mac das Festplattendienstprogramm. Hier war die SSD Festplatte zu sehen, allerdings waren die beiden Partitionen ausgegraut und ich versuchte auch eine Reparatur. Doch auch die wurde verweigert. Ich versuchte die Größe der Partitionen zu ändern – ohne Erfolg; ich versuchte die BootCamp Partition zu löschen – ebenfalls ohne Erfolg!

Was tun? Guter Rat war teuer. Es kann doch nicht sein, daß eine fabrikneue SSD schon kurz nach dem Einbau den Geist aufgibt. Also zum letzten Mittel greifen und die SSD im Target-Modus neu partitionieren. Leichter gesagt als getan, denn ich konnte die Festplatte nicht mit HFS+ formatieren! Also habe ich auf der SSD zuerst nur eine einzige Partition angelegt und mit FAT formatiert. Das ging dann ohne Probleme.

MacBook Neustart

Also das MacBook mit dem El Capitan USB-Boot-Stock gestartet und voila, das Festplattendienstprogramm zeigte nun wieder die Festplatte an.
Erneutes Installieren (nach Mac-konfomen partitionieren und formatieren) funktionierte tadellos. Nach ca. 30 Minuten hatte ich wieder ein funktionierendes System.

Also dachte ich mir, zuerst ein wenig rumspielen, bevor wieder die ganzen Daten überspielt werden. Die Kiste lief soweit stabil! Also wieder zuerst per BootCamp Windows 10 installiert und die Daten per Migrationsassistent vom alten MacBook Pro übertragen. Rumspielen war angesagt. Die Benutzung war flüssig und ich dachte schon, ich habe gewonnen. Doch PUSTEKUCHEN!

Updates

Nach dem (unbeaufsichtigten) Einspielen von div. Updates, die mir der Obstladen (Appstore) anbot war ein Neustart erfoderlich, den mein MacBook Pro alleine durchführte. Als ich nach einer Weile wieder nach dem Fortschritt des Updates schaute, erblickte ich wieder den blinkenden Ordner mit Fragezeichen. Ein Neustart mit gedrückter ALT-Taste bot mir wieder nur an, ein Rettungssystem vom Netz zu laden; keine Laufwerke! PRAM & SMC-Resets brachten auch keine Besserung!

Abgebrochenes Update

Während meiner Suche nach Lösungen für mein Problem las ich in einem Forum, daß ein nicht bis zu Ende geführtes Update einen schwarzen Bildschirm produzieren kann. Abhilfe ist, mit gedrückter Shift-Taste in den abgesicherten Modus zu starten.

Vielleicht aus Verzweiflung oder Glück, habe ich beim Starten die Shift-Taste gedrückt und Tah-Tah, das MacBook startete und – führte das unvollständige Update zu Ende. Danach war ein Starten ins MacOS wieder möglich.

NTFS

Nach dem das nun geschafft war (puh!!), wurde nun auch wieder mehr Aufmerksamkeit auf die Windows Installation gelegt. Komischerweise war die per BootCamp angelegte Partition beim Start mit gedrückter ALT-Taste nicht zu sehen. Auch im Festplattendienstprogramm war nur die Mac-Partition zu sehen.

Auf meinem Schreibtisch war die Partition zu sehen und ich konnte auch darauf zugreifen. Ich hatte auch Parallels Desktop installiert und konnte Windows starten – aber eben nicht direkt als Startmedium auswählen (mit gedrückter ALT-Taste). Auch per Auswahl mit Startvolume in den Systemeinstellungen wurde sie mir nicht angeboten. Sehr seltsam!

Die Lösung für dieses Phänomen war/ist die Verwendung von Systemerweiterungen, die das Schreiben auf NTFS gestatten. Ich hatte Tuxera-NTFS, 3G-NTFS und Paragon NTFS for Mac OS X installiert. Nach dem deaktivieren dieser Erweiterungen war auf einmal eine Auswahl per ALT-Taste beim Starten möglich. Auch das Festplattendienstprogramm zeigte nun die BootCamp Partition wieder an und auch per Startvolume in den Systemeinstellungen konnte ich BootCamp wieder als Startvolume einstellen.

Fazit

Offenbar ist der Einsatz von “alternativen” SSDs, die nicht von Apple zertifiziert sind nicht ganz problemlos. Es kann meiner Meinung nach auch mit der EFI-Partition zusammenhängen, die evtl. beim ersten Anlegen im Mac zu klein für den Bootsektor war (ist vielleicht auch Blödsinn). Fakt ist, daß meine 1. SSD nach einer Weile nicht mehr vom MacBook erkannt wurde und das selbe ist auch mit der 2. SSD geschehen. Vielleicht hat die primäre Formatierung im Mac mit FAT und anschließender Formatierung mit HFS+ die SSD “geradegebogen”?

Momentan habe ich immer noch das Phänomen, daß bei einem Neustart per Finder im Mac OS bzw. in Windows 10 die Festplatte nicht gefunden wird (blinkender Ordner mit Fragezeichen). Erst das komplette Ausschalten und wieder Einschalten bringt sie mir zurück. Manchmal brauche ich auch wieder einen PRAM-Reset. Aber ich habe nun mehr Vertrauen in mein System um produktiv arbeiten zu können.

Viewsonic N3000W Reparatur

“Du Papa, der Fernseher geht nicht mehr!” Mit diesen Worten teilte mir mein Sohn seine Sorge mit. Ok, der Fernseher hat so seine 10 Jahre auf dem Buckel, funktionierte aber immer noch tadellos. Klar gibt es heute bessere und billigere Ware. Aber wieso entsorgen, wenn man den Viewsonic mit kleinem Aufwand noch retten könnte? Ich packte also den Viewsonic N3000W auf den Werktisch.DSCF5245
Die Schrauben an der Rückseite wurden schnell entfernt um an die Eingeweide des Aparates zu kommen. Der Verdacht fiel gleich auf die Stromversorgung. Die üblichen Verdächtigen – Sicherung, Schalter, Kabel, Steckverbinder – wurden schnell als Fehlerursache ausgeschlossen. Also mußte der Fehler auf der Stromversorgungsplatine sein!

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Auf einem Kühlblock prangte das Typenschild, das die Stromversorgung als “DELTA ELECTRONICS,INC. MODEL: DPS210EP A REV:00”, identifizierte.DSCF5251
Schnell wurde Dr. Google bemüht und nach einem Schaltplan für das Corpus Delicti gesucht. Aber – Fehlanzeige!! Auch auf der Homepage von Delta Electronics war nichts zu finden. Die üblichen Ratschläge, nach defekten Elektrolytkondensatoren zu schauen, bzw. diese auszutauschen, waren auch nicht zielführend.
Also dann eben auf die harte Tour und die Spannungen messen, um dadurch evtl. auf eine Idee zu kommen. Nach Abschrauben der Aluminium-Kühlbleche erblickte ich glücklicherweise auf der Leiterplatte einige Angaben zur Steckerbelegung. DSCF5253DSCF5252

Der TV braucht also 5 Volt, 12 Volt und 24 Volt! Hier war ein Hinweis auf eine 5V Standby-Spannung, die aber nicht zu messen war. AHA! nach ein wenig Suchen, stellte sich ein 8-poliger Baustein mit der Bezeichnung VIPer22 als Verantwortlicher heraus. Das Datenblatt war schnell gefunden und die Spannungen nachgemessen. Der Baustein hatte offenbar keine Betriebsspannung. Evtl. hat der dazugehörige Elko einen Kurzschluß und wurde ausgetauscht. Keine Besserung! Also Ersatz für den VIPer22 beschafft und den Baustein ausgetauscht.

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Nach Anlegen der Netzspannung war immer noch keine Betriebsspannung zu messen. Also Dioden, die in der Nähe verbaut waren, ausgelötet und durchgemessen – keinen Fehler gefunden! Hm! Leiterplatte umgedreht und die SMD-Bauteile inspiziert. Es waren dort Bausteine verlötet, die verdächtig nach Transistoren aussahen. Die Bezeichnungen auf dem Gehäuse waren “P2X” und “W2T”; die als 2N4401 (NPN) und 2N4403 (PNP) identifiziert wurden. Die Messungen mittels Durchgangspiepser ergaben einen defekten “P2X”, der kurzerhand durch einen BC846 ersetzt wurde (weil der gerade verfügbar war).

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Betiebsspannung anlegen und – tadaaah! Die 5V Standby-Spannung war da. Die anderen Spannungen nicht; war ja nicht anders zu erwarten! Mittels einer Drahtbrücke wurde der ON/OFF Pin mit GND verbunden – und – die Ausgangsspannungen waren immer noch nicht zu messen.

Also weiter in der Schaltungsanalyse. Es sind ettliche ICs auf der Unterseite der Platine verlötet. Die verbauten Bausteine sind z. T. nicht mehr zu beschaffen. Ich identifizierte einen
DLA001 = L6598 von ST, ein
DAS001 = TSM101 und einen
L6561, der evtl. durch einen L6562 ersetzt werden könnte. Daneben war auch noch ein LM358 zu finden.
Diese Bausteine wurden alle mit der Betriebsspannung des VIPer22 (ca. 12-14V) mitversorgt. An Allen Bausteinen war an den Betriebsspannungspins diese Spannung zu messen.

An den ENABLE-Anschlüssen der L6598 und L6561 waren allerdings Pegel zu messen, die verhinderten, daß die Bausteine arbeiteten. Diese Signale lieferte der LM358. Aber warum? Also auch den LM358 getauscht, doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Ich brauchte unbedingt einen Schaltplan um die Schaltung zu verstehen. Aber auch eine erneute Suche verlief erfolglos. Es war nur ein Schaltplan verfügbar, der zwar Ähnlichkeiten mit der Schaltung der vorliegenden Platine zeigte, aber teilweise andere Bausteine hatte.

Also nach einem Ersatzteil Ausschau halten. Ich war schon drauf und dran, 2-3 einzelne Schaltnetzteilen zusammenzuflicken, hatte aber dann Bedenken wegen des begrenzten Platzangebotes. Die einzigen Informationen, die ich nach langem Suchen fand, waren die, daß ein baugleiches Netzteil im LCD-TV Medion MD41530 und angeblich auch im Watson LCD 3051 verbaut sein sollen. In der e-Bucht fand ich dann dieses Netzteil “Westinghouse 32″ LTV-32W3 DPS-210EP-2 LCD Power Supply”, das von der Typenbezeichnung sehr dem defekten ähnelte. Es war nicht exakt das selbe Modell, aber die technischen Daten und das Foto mit den Steckern, die die selben zu sein schienen, wie das Original, ließen hoffen. Der Anbieter war in USA beheimatet und das Teil war gebraucht. Der Preis von ca. 34U$ angemessen. Also das Teil bestellt und nach wenigen Tagen war das gute Stück bei mir.

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Der Hersteller war diesmal nicht Delta Electronics sondern Phihong, wie der Auftdruck auf der Platine verriet.
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Nach kurzer Überprüfung der Stecker wurde die Platine kurz eingepaßt. Die Montagelöcher paßten exakt und auch die 10-poligen Stecker schienen zu passen. Doch was war das? Der 4-polige Steckverbinder hatte ein anderes Raster. Was tun? Die Lösung war schnell gefunden; einfach den Stecker aus der defekten Platine auslöten und “adaptieren”. Also irgendwie in/auf die vorhandene Platine löten. Bei dieser Gelegenheit stieß ich auch noch auf die “verdrehte” Polarität des Ersatzteils. Gut, daß die Stecker nicht gepaßt haben und ich deshalb die Steckerbelegungen nochmals kontrollierte; sonst wäre es evtl. ein böses Erwachen gewesen.
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Nach dem ersten Test lief der TV wieder wie gewohnt. Also Das Gehäuse wieder ordnungsgemäß zusammenfügen und verschrauben – keine Schrauben übriggeblieben? Nein? Gut!

Nun funktioniert der Viewsonic wieder (fast) einwandfrei; nur ein leises (lästiges) Pfeifen im Standby-Betrieb stört den Frieden. Aber trotzdem freuen wir uns auf das funktionierende Gerät und hoffen, daß es noch lange Zeit seinen Dienst verrichtet.

Tevion TV LCD 2218 Reparatur, LCD kaputt

Tevion TV LCD 2218 Reparatur

Ich bekam einen Tevion 22″ LCD-Fernseher auf den Tisch, mit der Fehlerbeschreibung “geht nicht mehr”. Garantie war schon lange abgelaufen!

Ein kurzer Test förderte schnell zutage, daß wohl das LC-Display seinen Dienst versagte. Schaltunterlagen wurden im Netz gesucht, aber vergebens. Es waren einfach keine aufzufinden.

Nach dem Öffnen des Gerätes waren keinerlei Spannungen zu messen und das Schaltnetzteil hatte einige Stellen mit verschmorten Bauteilen. Am Ausgang des  Schaltnetzteils waren schließlich auch keine Spannungen zu messen. Die üblichen Verdächtigen – geplatzte Elkos – wurden offensichtlich schon einmal bei einer vorangegangenen Reparatur getauscht. Wie gesagt, waren Schaltunterlagen nicht zu finden und ebensowenig ein Datenblatt des eingesetzten Controller-Schaltkreises. Zum großen Glück stand an den Buchsen, welche Spannung denn anliegen sollte; nämlich 12 Volt.

Also wurde hilfsweise ein Labornetzteil mit eingestellen 12 Volt angeschlossen; und siehe da, die Standby-LED leuchtete und aus den Lautsprechern war ein leiser Einschaltplopp zu hören. Nun wurde der TV aus dem Schlaf geweckt (=eingeschaltet), aber außer, daß die Standby-LED ihre Farbe von rot auf grün wechselte, war nicht viel zu sehen. Wie gesagt, Schaltunterlagen waren nicht aufzutreiben und Ersatzteile ebensowenig. Einige verdächtig aussehende Bauteile wurden getauscht, aber vergebens. Mit einem Oszilloskop wurde dem verlöteten Controller zu Leibe gerückt. Aber er gab an keinem einzigen seiner vielen Beinchen ein Signal ab. Das Display blieb dunkel. Also was tun?

Das mit den 12 Volt hätte sich ja noch rel. einfach mittels eines externen 12 Volt Schaltnetzteils lösen lassen, aber die Hintergrundbeleuchtung? Aber es gibt ja unsere Freunde aus China, die sog. “Universelle CCFL Backlight Inverter” für LCD Monitore in den bekannten Umschlagplätzen, wie der eBucht, anbieten. Der Preis von weniger als 10 Euro ist auch vollkommen in Ordnung. Also schnell so eine Leiterplatte geordert.

Nach einigen Tagen des gespannten wartens war der Postbote mit dem Päckchen da. Nach dem Öffnen, eine kleine Enttäuschung: keinerlei Dokumentation! Außer der Beschriftung auf der Leiterplatte und der Angebotsbeschreibung hatte ich nichts. No risk – no fun, dachte ich, und habe kurzerhand die Display-Anschlüsse mit den perfekt passenden Buchsen der Leiterplatte verbunden und an 12 Volt angeschlossen. Und – das Display blieb dunkel! Nach dieser herben Enttäuschung, nochmals die Platine angeschaut und den 2 Steuerleitungen mehr Beachtung geschenkt. Eine war zum Ein-/Ausschalten und die andere zum Dimmen des Displays. Nur mit welchen Signalen bzw. Pegeln?

Also nochmals das Weltnetz nach dem Datenblatt des Controllers der Displayplatine durchforstet und auch gefunden. Die Steuerleitungen nun mit den im Datenblatt vorgeschlagenen Pegeln beaufschlagt und – siehe da, die Hintergrundbeleuchtung illuminierte das LCD.

Ein Labortest mit angeschlossenem CCFL Backlight Inverter und dem restlichen TV-Monitor zeigte kurz ein Bild des Einstellmenüs. Also die Kiste lief! Nun wurde die Steuerleitung der TV-Elektronik mit der Steuerleitung des CCFL Backlight Inverters gekoppelt – und auch das funktionierte einwandfrei.

Wie nun die Komponenten wieder zu einem integralen Stück zusammenschrauben? Glücklicherweise war die CCFL Backlight Inverter-Platine so klein, daß sie locker die herkömmliche Schaltnetzteil-Platine ersetzten konnten. Nur die Löcher für die Schraubanschlüsse passten nicht.

Ich entschied mich für eine Variante, in der die orginale Schaltnetzteil-Platine als Träger fungiert. Durch die Reparaturversuche war sie auch schon ein wenig verbrutzelt; also wurden die Bauteile, die im Weg standen, kurzerhand ausgelötet und 3 Befestigungslöcher für den CCFL Backlight Inverter gebohrt. Ein externes 12 Volt-Schaltnetzteil würde alle Platinen mit Strom versorgen.

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CCFL Backlight Inverter auf originaler Schaltnetzteil-Platine montiert und verdrahtet.

Für die neue Stromversorgung kam ein externes 12 Volt-Schaltnetzteil mit 5 A zum Einsatz. Hierfür habe ich an einer zugänglichen Stelle ein Loch in das Anschlußblech für eine Buchse gebohrt, die einen Hohlstecker aufnehmen kann. Zum Schutz habe ich noch eine 6,3 A Sicherung dazwischen geschaltet.

Hohlbuchse für den Anschluß eines externen Netzteils

Hohlbuchse für den Anschluß eines externen Netzteils

12 Volt-Buchse von außen

12 Volt-Buchse von außen

Nach einem finalen Test konnte das Chassis wieder zusammengeschraubt werden und der TV tut wieder seinen Dienst.